Tage religiöser Orientierung 2026

Vom Mitt­woch, den 24. Juni bis zum Frei­tag, den 26. Juni, fuh­ren wir – die Klas­se 10a mit eini­gen Chorsänger:innen, Frau Wit­ten­horst und Frau Görtz – zur Jugend­bil­dungs­stät­te St. Michael­turm in Rheurdt. Dort haben wir (abge­se­hen von den Leh­re­rin­nen) an einem drei­tä­gi­gen Pro­gramm teil­ge­nom­men, das von den Päd­ago­gi­schen Mit­ar­bei­tern Nele und Simon gelei­tet wur­de. Um unge­fähr 10 Uhr am Mitt­woch ging die Rei­se also los. 

Wir haben unser Pro­gramm nach einem bestimm­ten Zeit­plan gerich­tet, der von Nele und Simon vor­ge­ge­ben war mit drei Ein­hei­ten: die ers­ten bei­den dau­er­ten zwei Stun­den, die letz­te am Abend nur unge­fähr eine hal­be Stun­de, da es ein Rück­blick auf den Tag war. Wir alle fan­den die­se Auf­tei­lung sehr gut, da man genug Frei­zeit hat­te, sowie Zeit für bei­spiels­wei­se die Dusche oder umkämpf­te Tischtennisspiele. 

Jede Ein­heit haben wir mit einem Warm-Up gestar­tet. Das Warm-Up Ein Frosch springt in den Teich platsch“ hat uns beson­ders gut gefal­len. Alle ste­hen in einem Kreis und die Wor­te vom Namen des Spiels wer­den nach der Rei­hen­fol­ge gesagt. Bei den Wor­ten springt“ wird gesprun­gen und bei platsch“ muss­te geklatscht wer­den. Nach dem ers­ten Durch­lauf wur­de es dann zu: Zwei Zwei Frö­sche Frö­sche sprin­gen sprin­gen in in den den Teich Teich platsch platsch“ also jedes Wort jeweils zwei­fach gesagt, da es die zwei­te Run­de war usw. und wer einen Feh­ler gemacht hat, muss­te sich hin­set­zen – dafür brauch­te man vor allen Din­gen viel Konzentration. 

Anschlie­ßend haben wir jeweils mit einer Übung gestar­tet, die meist die gan­ze Zeit der Ein­heit auf­ge­braucht hat. Es gab vie­le ver­schie­de­ne: mal eine in der Groß­grup­pe, in Klein­grup­pen oder auch allei­ne. Vie­le von uns haben das Ska­lie­ren mit­hil­fe von Play Mobil Figu­ren, um sei­nen Stand­ort bei einer Streit­fra­ge zur ver­deut­li­chen, als Favo­ri­ten. Zudem haben wir uns in selbst­aus­ge­wähl­ten Klein­grup­pen zusam­men­ge­tan, um über tief­grün­di­ge und sen­ti­men­ta­le The­men zu reden, wor­über wir im All­tag viel­leicht nicht so oft sprechen. 

Außer­dem durf­ten wir am Don­ners­tag­mor­gen zusam­men ein The­ma für den gan­zen Tag aus­su­chen – wir ent­schie­den uns für das The­ma Süchte. 

Dazu haben wir ver­schie­de­ne Süch­te auf Blät­tern gesam­melt und die­se dann anschlie­ßend im Raum ver­teilt. Mit unse­ren roten und grü­nen Kle­be­punk­ten haben wir dann unse­re mög­li­chen Anfäl­lig­kei­ten für die Süch­te im Raum markiert. 

Grü­ner Punkt: Ich habe die­se Sucht / Ich den­ke, dass ich für die­se Sucht anfäl­lig bin.“ 

Roter Punkt: Ich habe nichts mit die­ser Sucht zu tun und den­ke auch, dass ich danach nicht süch­tig sein werde.“ 

Wir haben dann in der Groß­grup­pe über die ver­schie­de­nen Ergeb­nis­se gespro­chen und waren teil­wei­se auch ziem­lich davon überrascht. 

Danach haben wir uns wie­der in klei­ne­ren Grup­pen zusam­men­ge­tan, um eine krea­ti­ve Auf­ga­be zu bear­bei­ten, in der wir uns eine der Süch­te aus­su­chen durf­ten. Es gab tol­le selbst­ge­zeich­ne­te Pla­ka­te, ein kur­zes span­nen­des Video und einen auf­klä­ren­den Insta­gram Bei­trag – die­se Din­ge haben wir als Ergeb­nis­se mit allen geteilt und wir haben noch­mal viel über die ver­schie­de­nen Süch­te gelernt. 

Am Frei­tag­mor­gen hieß es dann: ein­pa­cken, auf­räu­men, früh­stü­cken, die letz­te Ein­heit (mit einem gro­ßen Rück­blick) und zurück nach Xanten. 

Abschlie­ßend hal­ten wir fest, dass es eine sehr ein­falls­rei­che, auf­klä­ren­de und stär­ken­de Fahrt war, die uns als Klas­se und vor allem uns selbst ganz indi­vi­du­ell sehr gut getan hat. 

Vie­len Dank für das tol­le Ange­bot und wir emp­feh­len jedem, die­se Erfah­rung auch ein­mal zu machen.

Fin­ja Nied­rig, Johan­na Kel­ler und Eme­ly Jet­ten (10a) 

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