SOKO Xanten im Einsatz

Vorsichtig nimmt Robin den Pinsel in die Hand, tupft ihn sachte in das schwarze Pulver – es stäubt. Wird es klappen? Es ist die letzte Woche vor den Herbstferien. Wie jedes Jahr findet im SSGX die spannende Projektwoche statt. In diesen Tagen erwartet die Schüler der 7. Klassen ein abwechslungsreiches Programm. Nun hält er den Pinsel über den geheimnisvollen Abdruck und klopft sanft gegen den Pinsel. Lautlos rieselt das schwarze Pulver hinab.

Für die Klasse 7d steht heute Kriminalistik auf dem Stundenplan. In Kleingruppen haben die Schüler einen Diebstahl aufzuklären. Dazu lernen sie verschiedene Untersuchungsmethoden kennen, um die vorhandenen Indizien auszuwerten. Behutsam schüttet der Junge das überschüssige Pulver ab. Ertappt! Ein lupenreiner Fingerabdruck. Noch ein Schritt, dann ist der Täter überführt.

Unter Leitung der Chemielehrer Herr Middeldorf und Frau Dostal bestimmen die Schüler unter anderem verschiedene Arten von Tinte, untersuchen Haare und weisen Säuren nach. Voller Eifer sind die Jugendlichen bei der Sache. Sie lernen, wie man Cola von Cola light unterscheidet, wie man unterschiedliche Metalle voneinander trennt oder Fingerabdrücke sichtbar macht. Mit Hilfe eines Mikroskops können sie sich Kristalle genauer anschauen, um dem Täter auf die Spur zu kommen.

„Nun mach schon!“, rufen Robins Untersuchungsteamkameraden aufgeregt. Hektisch greift der Schüler nach dem Klebeband, dabei bleibt sein Ärmel am Objektträger hängen, dieser fällt klirrend zu Boden und zerbricht! Dadurch ist die letzte Indizie zerstört, daher bleibt der Täter unerkannt. Trotzdem hat es Spaß gemacht und für die Klasse 7d steht morgen ein anderes Programm auf dem Plan.

Robin Hahn (Klasse 7d)

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Schnell – schneller – schneller! – Lego-Tag am SSGX

„Schnell, schnell, bring die Bohrmaschine rüber!“, hört man hier und da ein paar Schüler aufgeregt rufen. „Wir haben es gleich geschafft.“ So ging es am 6. Oktober 2016 in der Klasse 7b in den ersten Testminuten der „Schüler-Lego-Fabrik zu.

Aber bevor es zu all dem Trubel kommen kann, erklärt ein Hochschullehrer der Hochschule Rhein-Waal die Aufgabe der Schüler, nämlich so schnell wie möglich eine Bohrmaschine aus Lego zusammen zu bauen. Allerdings auf Englisch!

Von einem anderen Hochschullehrer werden die Schüler in drei unterschiedliche Baugruppen, mit sieben Untergruppen aufgeteilt, um am Ende eine Bohrmaschine zusammensetzen zu können. Denn, am Lego-Tag der Projektwoche wird nach unterschiedlichen Wegen gesucht, eine Legofabrik möglichst „schlank“ in der Produktion zu gestalten.

In der ersten Runde , also der Testrunde , sitzt die 7b in sieben Tischgruppen. Die Aufgabe besteht darin ,die gegebenen Teile so schnell wie möglich zusammen zu bauen. Auf ihre Art und Weise. In der zweiten Runde werden erst einmal die Tische in Reihen gestellt, um die Laufzeit zu vermeiden! Angespanntes lautes Rufen, Tuscheln und Antreiben verringert sich sehr.

„Jetzt geht alles voll schnell“ hört man von einigen Schülern. Einer der Hochschullehrer zeigt nun an einem Diagramm, dass durch die Tischreihen viel schneller und effektiver gearbeitet werden kann. In der Pause haben die Schüler die Möglichkeit sich etwas zu bewegen, zu essen und sich neue Strategien auszudenken , um noch schneller zu werden.

In der dritten Runde wird dann das „Push-Prinzip“, welches bisher verwendet wurde durch das „Pull-Prinzip“ ausgetauscht . Hier werden erst neue Teile produziert, wenn eins benötigt wird.

Die meisten SchülerInnen behaupten anschließend, es habe viel länger gedauert, doch das Diagramm bezeugt das Gegenteil. In der letzten Runde wird wieder auf das „Push-Prinzip“ zurückgegriffen. Allerdings ist die Aufgabe jetzt nicht nur seine eigenen Teile zu produzieren, sondern dort, wo größere Teile produziert werden, zu helfen. Und auch in dieser Runde ist die Klasse um ein Vielfaches schneller geworden.

Zum Schluss sollen die Schüler den Projekttag bewerten und die meisten sind positiv überrascht. „Das war ein voll cooler Tag!“ sagt eine begeisterte Schülerin. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit Fragen zu klären. Und sogar noch vor dem Unterrichtsschluss darf die 7b vollkommen ausgelastet, ,zufrieden und schnell nach Hause stürmen.

Lilly Dheur (Klasse 7b )

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Fußball wie echte Profis

Schneller Sprint, kurzer Blick zu seinem Teamkollegen, geschicktes Dribbling, perfekte Flanke nach innen, Schuss und Tooooor!

Niklas rennt und macht einen Torjubel. Die Techniken, die er soeben in dem Projekt Fußball erlernt hat, klappten schon nach dem ersten Spiel  wunderbar.

In  der  Projektwoche des  Städtischen Stiftsgymnasiums Xanten in der Woche vor den Herbstferien werden für  jede  Jahrgangsstufe  verschiedene  Projekte,  Kurs-  bzw. Klassenfahrten und auch Schüleraustausche innerhalb Europas angeboten. Die Jahrgangsstufe 7 nimmt an den Projekten Musik, Technik (Mathe), Sport (Fußball) und Naturwissenschaften teil.

Niklas berichtet, dass ihm das Projekt Fußball am besten gefallen hat, weil es den Teamgeist in der Klasse gestärkt hat. Außerdem konnten die, die im Verein spielen, den anderen auch zeigen wie es geht. Trainer Thorben Heveling vom SSV Rheintreu Lüttingen pfeift in die Pfeife, das Spiel ist aus, großer Jubel bricht aus, das Team, in dem Niklas ist, hat gewonnen. Nach einer kurzen Trinkpause geht es zurück in die Halle, es geht weiter mit Schussübungen auf das Tor. Marius, ein guter Schütze, ist an der Reihe, er legt sich den Ball wie ein Profi zurecht, schießt und – verfehlt nur ganz knapp das Tor. Marius meint zuversichtlich, vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.

Neben Schussübungen lernen die Siebtklässler auch Ballannahme, Passen mit dem starken und schwachen Fuß, verschiedene Techniken wie zum Beispiel Dribbling aber auch wie man sich gut aufwärmt und anschließend dehnt. Zum Aufwärmen laufen die Jungen und Mädchen mehrere Runden in der Halle. Nele meint, dass sie schon nach der ersten Runde am Ende ist doch ihre Mitschüler ermutigen sie weiterzulaufen.

Jetzt geht die zweite Halbzeit im Spiel los. Ein kurzer Pfiff verkündet den Start. Geschickt passt Niklas den Ball aus dem Mittelkreis zu einem seiner Teamkollegen. Dieser läuft auf das gegnerische  Tor  zu,  nun  ist  nur  noch  der  Torwart  vor  ihm,  im gegnerischen Strafraum. Er setzt zum Schuss an, schießt, doch der Torwart fälscht ihn sicher über das Tor hinweg ins Eck aus. Niklas soll die Ecke schießen, er flankt hoch in die Mitte hinein. Der Torwart fängt den Ball aus der Luft. Nach ein paar Minuten ist das Spiel vorbei. Unentschieden!

Am Ende des Projektes um ca. 12:30 Uhr, sind alle nach mehr als drei Stunden Fußball kaputt. Kristina meint erleichtert, dass ihr das Projekt viel Spaß gemacht habe, obwohl sie am Anfang Angst vor schnellen harten Bällen hatte.

Paul Schönberner (Klasse 7d)

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Es gibt einen Rhythmus! – Stomp-Tag am SSGX

Hände klatschen, Füße stampfen, Flaschen klirren, Bälle prellen! Stomp: Die besondere, die andere Art Musik zu machen am Xantener Stiftsgymnasium und alle Schülerinnen & Schüler der Klasse 7b verbringen mit Stomp einen kreativen Tag in der Projektwoche vor den Herbstferien.

Mal klatschend, mal stampfend!

Der Musiklehrer Herr Schönberner erklärt den Schülern der Klasse 7b, was Stomp ist und ausmacht. Welche Regeln es gibt und welche Tricks. Sie probieren es aus. Mit Händen und Füßen, mit Flaschen und Bällen.   Stomp geht immer und überall, z.B. in Küche und Badezimmer, beim Zähneputzen oder Musik hören, beim Reden oder beim Arbeiten. Nach dem Spiel mit den Bällen wird zunächst Pause gemacht.

„Als Nächstes schauen wir uns Videos an!” heißt es nach der Pause und alle versammeln sich in einem Musikraum mit Beamer. Hier zeigt Hr. Schönberner Kurzfilme und man erfährt: es gibt viele Arten von Stomp, aber bei keiner sind der Kreativität Grenzen gesetzt. Die letzten 40min. dieses Projekttages probieren die SchülerInnen selbst mit Stomp kleine Geschichten einzustudieren und vorzustellen. Hierbei werden dann wirklich ganz unterschiedliche Geschichten hörbar, z.B. Köche mit der Müllabfuhr und das Essen einer musikalisch begeisterten Familie mit Haushaltshilfe.

Daraus haben die SchülerInnen gelernt, falls sie es nicht schon wussten, dass man kein Musikinstrument spielen können muss um selbst Musik in den Alltag zu bringen. Klatschen, stampfen, klirren, prellen, das geht immer und überall!

Pauline Jäger (Klasse 7b)

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Europafahrt nach Montenegro

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Wir verbringen eine tolle, erfahrungsreiche und intensive Austauschswoche im faszinierenden Montenegro. Die Gastfreundschaft und die bergige Landschaft sind einmalig. Auch die anstrengenden Aufgaben, wie eine Projektarbeit zu erlebten Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Kulturen sowie den Besuch des normalen Unterrichts haben wir gut gemeistert.
Beste Grüße aus Montenegro!

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Sportvereine bekommen Unterstützung

Drei Schüler des SSGX hatten sich für die Projektwoche vorgenommen, Sportvereine zu unterstützen, und kamen bei dem Tus Xanten und dem SSV Lüttingen unter.
Einer der drei Jungen, der bei dem SSV Lüttingen unter kam durfte dem Platzwart helfen,

Arbeit bei dem SSV Lütingen
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Arbeit bei dem SSV Lütingen

indem er die Garage aufräumte, Bälle aufpumpen oder einfach den Rasen mähte. Die anderen beiden durften in der Viktor Grundschule nach Schulschluss mit den Kindern Fußball spielen. Am Nachmittag helfen sie dann bei einer Fußball AG der Gesamtschule in Xanten.

Fußball an der Grundschule
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Fußball an der Grundschule

Wir waren dort und haben gesehen, wie viel Spaß die Grundschulkinder hatten, auch wenn sie nicht immer gewonnen haben und der ein oder andere mal einen Ball ins Gesicht bekam.

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Fair Trade Handel im Weltladen

Am 27. Oktober wurde die Stadt Xanten offiziell als „Fairtrade-Stadt“ausgezeichnet. In etwa 20 Geschäften und Einrichtungen finden Sie inzwischen fair gehandelte Produkte. Dazu zählt der Weltladen in der Innenstadt von Xanten in der Kurfürsten-Straße. Seit bereits 30 Jahren verkaufen Bürger und Bürgerinnen dort fair gehandelte Produkte. Die ersten Produkte, die sie verkauften, waren zuerst nur Honig, Kaffe und Jutebeutel. Mittlerweile beschäftigen sie 40 freiwillige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Aber was heißt es, wenn Produkte fair gehandelt sind? Es heißt, dass die Bauern und Bäuerinnen, Arbeiter und Arbeiterinnen für die Produkte, die sie herstellen, faire und gute Preise bekommen.

Auch dieses Jahr engagierte sich ein Praktikant im Weltladen. Er erfuhr durch Schüler aus der jetzigen EP, dass es eine Möglichkeit des Praktikums im Weltladen gibt. Die Idee des Weltladens gefiel ihm von Anfang an, wodurch er sich auch in der Projektwoche dort bewarb. Dort musste er die Pakete auspacken, diese auf Mängel überprüfen, sortieren und diese mit Preisschildern markieren. Falls ihm Mängel auffielen, schickten sie diese wieder zurück. Später half er im Laden aus, zum Beispiele beim Verkauf.

Insgesamt sagt er, dass die ehrenamtliche Arbeit im Weltladen seine Einstellung zum fair trade Handel gestärkt hat und er künftig mehr auf fair gehandelte Produkte achten wird, um Kinderarbeit und Ausbeutung vorzubeugen.

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Der Weltladen in Xanten

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Unterstützung für die Lehrer-Sporthelfer

Ein sehr interesantes Projekt in der Programmwoche waren die Sporthelfer. Die Sporthelferausbildung ist Teil eines Qualifizierungssystems, bei dem Schüler des SSGX  teilnehmen durften. Das System umfasst mindestens 30 Einheiten, also wird dieses Projekt auch nach den Herbstferien weitergeführt werden.

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Als Teil dieser Einheit sind Sporthelfer bei sportlichen Veranstaltungen der Schule tätig. In der „Aktiven Pause“ können sie die Ausgabe von Sportgeräten betreuen. Beim Sportfest können die Sporthelfer den reibungslosen Ablauf unterstützen, indem sie die Wertungsbögen ausfüllen oder Messungen beim Weitsprung oder Weitwurf/Kugelstoßen vornehmen, außerdem betreuen sie die Klassen. Infolge ihrer speziellen Ausbildung,  dürfen Sporthelfer Bewegungs-, Spiel-, und Sportangebote selbstständig durchführen.

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Engagement in der Stadtbücherei

Im Rahmen unserer Projektwoche hatte Theresa R. sich um einen Praktikumsplatz in der Stadtbücherei beworben und konnte dort eigene Erfahrungen sammeln rund um die Arbeit in dieser öffentlichen Einrichtung.

Theresa hatte sich dafür beworben, weil sie Bücher über alles liebt und für den Erhalt von Büchereien ist. In ihrer Freizeit geht sie regelmäßig in die Bücherei und hat auch eine eigene kleine Bibliothek zuhause. Von E-Books hält sie nicht viel, Weiterlesen

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7er musizieren – Stomp

In der Woche vor den Herbstferien fand die Projektwoche am Stiftsgymnasium in Xanten statt, in welcher die verschiedenen Stufen verschiedene Projekte hatten. In der 7. Klasse zum Beispiel war eins dieser Projekte „Stomp“. Dieses Projekt leitete Herr Schönberner.

Bei Stomp erzeugt man Musik, indem man alltägliche Gegenstände verwendet. Die Schüler mussten mit Hilfe von leeren Flaschen, Sticks (Schlagzeugstöcke), Mülleimern und Dosen Musik erzeugen. Dazu haben sie sich in Gruppen eingeteilt, um am Ende der Stunde ihre Ergebnisse ihren Mitschülern zu präsentieren. Während der Präsentationen hatten die Schüler und Schülerinnen eine Menge Spaß. Durch die entspannte Atmosphäre konnten sich die Anwesenden von dem anstrengenden Schulalltag erholen. Um in das Thema einzusteigen, gab Herr Schönberner zuerst einen Rhythmus vor, den die Kinder wiederholen mussten. Anschließend durften die Beteiligten in den Gruppen eigene Rhytmen kreieren. Wir durften uns einige der musikalischen Ergebnisse  anhören, die die Gruppen in der Arbeitsphase erstellt haben. Die Absicht, die damit verfolgt wurde, war ihnen die Musik näher zu bringen und ihre Kreativität zu fördern. Man muss nicht unbedingt ein Instrument spielen, um Musik zu komponieren.

Zum Abschluss konnte man sagen, dass die Schülerinnen und Schüler sehr zufrieden mit diesem Projekt waren und dieses auch in den nachfolgenden Jahren empfehlen würden.

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